die Veranstaltungen

Sonntag, 27. Mai

15 Uhr Eröffnung mit Lazy Tongues (Saxofonquartett) und Sara Brück

16 Uhr Performance Eva Paula Pick und Gertrud Riethmüller
„jedes Wasser ist voll Entengrütze“

installative performance nach einem text von eva paula pick

anläßlich des übergangszustandes von pfaff zu paff zu … setzen getrud riethmüller und eva paula pick literarisches zu monotonie und zeitlichkeit in räumliche gestalt um.

eine performance , die sich mehrfach wiederholt und doch nicht gleich bleibt. ganz und gar ordentlich ähnlich ändert sich alles.

vor 4 jahren sind sich pick und riethmüller in der mark brandenburg zum ersten mal künstlerisch begegnet. die eine schreibend und (laut)performend, die andere performand und installationskünstlerisch unterwegs. beide interessiert an wiederholung und

veränderung von ort, gebäuden und zeit.

27.mai 2018: 16 uhr und mehrfach 7 minuten

17 Uhr Führung und Künstlergespräch mit Sara Brück
Musik: Helmut Engelhardt und Martin Haberer

 

Sonntag, 3. Juni

17 Uhr B.H. KlangKoerper: Zum Tee bei Dubuffet
Konzertante Soundinstallation
mit Klaus Harth & Brandstifter

B.H. KlangKoerper zum Tee bei Dubuffet

Konzertante Soundinstallation von Klaus Harth & Brandstifter (B.H. KlangKoerper)

glockenspiel, metallrohr, hundespielzeug, sax, vibrator, radio, diktiergerät, melodika, stimmen, kuhhorn, nebelhorn, lachsack, buddah maschine, spieluhr, tempelglöckchen und vieles anderes

zu spät! zu spät! alle kommen immer zu spät! manche dinge passieren nie. anderes dagegen passiert ständig.
die berühmten sonntäglichen teestunden bei jean dubuffet haben z.b. auch nie stattgefunden. was hätte da
alles passieren können! wir wollen das nachholen. am 3.6. treffen sich aktionskünstler brandstifter aus mainz und der einzige leser
der kompletten honecker-biographie, klaus harth aus märchenweiler, zu einer akustisch-performativen teestunde,
wo alles nachgeholt wird, was dubuffet, bacon und all die anderen in ihren besten jahren versäumt haben. frei improvisiert,

wie das in teestunden so üblich ist.

 

19 Uhr Ulisses feat. Helmut Engelhardt

„Ulisses“
Besetzung:
Uli Geßner, congas
Alexander Bernhard, drums
Maximilian Pallmann, Vibraphon
Oli Friedel, bass
Sebastian Emmrich, piano
Helmut Engelhardt, sax
Ulisses spielt ein reines Instrumental-Programm (nach Chick Corea)
mit Samba- aber auch mit Afro-Kubanischen Rhythmen und Balladen.
(Bild:Thomas Brenner)

 


Sonntag, 10. Juni

15 Uhr: Rataxiar
Klangkollage // Improvisation // Zen
Entgrenztes und distanzloses Hören. Echt-Zeit Komposition mittels mannigfachen akustischen und elektronischen Geräuscherzeugern.

Klanggebilde entstehen im Spannungsfeld zwischen der Wirklichkeit und dem Traum oder Gewußtem und dem leise Erahnten oder dem Geräusch und der Stille. Wie wird aus Klang innere Stille? Durch die Wahrnehmung. Was passiert wenn es innen Still ist? Das sonst sehr Leise wird laut. Was ist das Laute? Du.

Spontanität und unkonventionelle Herangehensweisen verleihen der Kunst des Menschen immaterielle Qualitäten und direkten Zugang zu den Grenzbereichen des Bewussten, was immer einem Greifen nach den Sternen gleichkommt. Die bewusste Hinterfragung unserer konventionellen Wahrnehmungsfilter ermöglicht das Hereinbrechen neuartiger und frischer Kunstwahrnehmungen wobei das Mittel der Hinterfragung das manipulieren des Konventionellen ist. Der Zugang ist und bleibt also offen und ortbar.

Rataxiar ist die langgehegte Grundform des Wirkens des autodidakten Musikers und Bildhauers Kevin Carter (geb 1977). Neben allen Bands und Musikprojekten in denen er schon seit seiner frühen Jugend mitgewirkt hat, ist das ausgiebige Interesse an improvisierten Klangformen und deren Wahrnehmung der Puls seines musikalischen Herzens.

„Irgendwann saß ich in meinem Wohnzimmer umgeben von eingeschalteten Radios die ein Grundrauschen erzeugten, ich fing an die Radios zu bewegen und zwischen den Langwellensendern zu suchen. Dann schloss ich ein kleines elektronisches Keyboard an und alles, inklusive mein Hören, begann merkwürdig miteinander zu interagieren. So entstanden die beiden Werke Between und Motel.

Später fing ich an mit diversen bespielten Kasetten sich stetig fortentwickelnde Kollagen hervorzubringen die dann elektronisch manipuliert und mit weiterem Hörspiel ergänzt werden. Und da das zum Teil wirklich unwirklich ist, gab ich diesem Sound diese Bezeichnung; RATAXIAR.

online:
rataxiar.bandcamp.com
soundcloud.com/rataxiar
facebook.com/rataxiar

 

18 Uhr Hannelore Bähr: Die Da
Die tragisch-komische Geschichte einer Obdachlosen

Schlussveranstaltung mit Hannelore Bähr mit „Die Da!“

Die Da !
Seit Jahren fristet sie ihr Dasein, ihre Habseligkeiten in Plastiktüten, in einem Kinderwagen verstaut.
Sie nutzt die Leerstände….
Eine namenlose Frau, die keiner kennt und keiner kennen will, erzählt ihre Geschichte:
Die tragische-komische Geschichte einer Obdachlosen.

Die Da ! ist Hannelore Bähr, geboren in Mannheim, nach Engagements in München und Stuttgart, Ensemblemitglied am Pfalztheater in Kaiserslautern. Mitglied der Künstlerwerkgemeinschaft, Kaiserslautern